Aktuelles
Ökonomie-Briefing
Das Ökonomie-Briefing (ÖB), verfasst von Dr. Hans-Jürgen Völz und Jasper Lüke, liefert Ihnen alle zwei Wochen Analysen und hochwertige Informationen zu den wichtigsten wirtschaftspolitischen Entwicklungen und Debatten.
Die hier zum Download bereitgestellten Dokumente sollen Sie dabei unterstützen, ein noch tieferes Verständnis für die aktuellen wirtschaftlichen und politischen Geschehnisse zu gewinnen. Besonders in diesen herausfordernden Zeiten ist es von zentraler Bedeutung, stets auf dem neuesten Stand zu sein, um fundierte Entscheidungen treffen zu können.
DER SENAT – Die aktuelle Broschüre des Bundeswirtschaftssenats
Der Bundeswirtschaftssenat (BWS) ist das Exzellenzgremium im Mittelstandsverband BVMW. Er bildet eine Wertegemeinschaft hochkarätiger Repräsentanten aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien. In dieses Gremium werden nur herausragende Persönlichkeiten berufen – Vordenker auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene.
Die rund vierhundert Mitglieder stellen als Entscheidungsträger und Vorbilder die Spitze des deutschen Mittelstands dar. Diese Unternehmerpersönlichkeiten bringen ihre herausragende Lebensleistung, ihre Fachkompetenz und ihr Engagement ein. Darüber hinaus genießen sie weit über die Grenzen Deutschlands hinweg höchstes politisches und gesellschaftliches Ansehen.
In der Broschüre DER SENAT erhalten Sie Informationen über Ziele, Aktivitäten, Mitgliedschaft und viele weitere Themen des Bundeswirtschaftssenats in einer ausdruckbaren PDF-Version.
Keine Wirtschaftswende ohne Sozialreform
Zukunftssicherung der Sozialversicherungen als Standortfaktor für den Mittelstand
Mit der Veröffentlichung des Eckpunktepapiers „Keine Wirtschaftswende ohne Sozialreform“ bringt der BVMW die Debatte um die Zukunft der sozialen Sicherungssysteme auf den Punkt. Während in Berlin von einem „Herbst der Entscheidungen“ gesprochen wird und die Koalition zentrale Weichenstellungen für Bürgergeld, Rente und Gesundheitswesen vorbereitet, legt das Papier den Finger in die offene Wunde: Ohne tiefgreifende Strukturreformen im Sozialstaat bleibt jede Wirtschaftswende Stückwerk. Insbesondere die demografischen Belastungen und steigenden Beitragssätze drohen den Faktor Arbeit weiter zu verteuern und so die Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstands zu schwächen.
Der Wissenschaftliche Beirat macht deutlich, dass die Zukunftsfähigkeit des Standorts Deutschland unmittelbar an die Finanzierungsstabilität der Sozialversicherungen gekoppelt ist. Anstelle kurzfristiger Zuschüsse fordert der BVMW eine strukturelle Neuordnung: breitere Finanzierungsbasis, gezielte Mobilisierung inländischer Erwerbspotenziale, kluge Steuerung von Zuwanderung und innovationsgetriebener Produktivitätsfortschritt. Damit setzt der Verband ein klares Signal in die aktuelle Reformdiskussion: Der Sozialstaat muss modernisiert werden, wenn der Mittelstand investieren, Arbeitsplätze sichern und die wirtschaftliche Erneuerung des Landes tragen soll.
